Tödliches Sylt von Birger Brand

Es fehlte mir Spannung

Tödliches Sylt von Birger Brand
Jenny Arens ist Kommissarin und von Rostock nach Niebüll versetzt worden. Gleich an ihrem ersten Arbeitstag in der neuen Dienststelle muss sie zu einem Mordfall nach Sylt.
In einem Hotelzimmer wurde die Leiche einer Frau gefunden. Niemand scheint die Unbekannte zu kennen und sie wurde im Hotel vorher nicht gesehen. Hat der letzte Gast des Zimmers, in dem die Tote gefunden wurde, etwas damit zu tun?
Es gibt viele Verdächtige, doch misstrauisch macht Jenny, dass einer der Verdächtigen scheinbar ein Freund ihres Chefs ist. Was haben die Beiden miteinander zu tun? Und warum machen einige ihrer neuen Kollegen ihr das Leben in Niebüll so schwer?
Bei ihren Ermittlungen trifft sie nicht nur auf blutige Tatorte, sondern auch auf schmerzhafte Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit.

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich habe mich sehr gefreut, als ich das Buch bei einer Verlosung auf Lovlybooks gewonnen habe. Vielen Dank nochmals an den Autor für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung würde dadurch nicht beeinflusst.

Bereits der Prolog hat es in sich und regt die Phantasie an.
Das Buch lässt sich sehr angenehm lesen und der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Der Autor hat das Setting von Sylt sehr detailliert beschrieben. Man sieht die Landschaft von Sylt förmlich vor sich.
Die Hauptprotagonistin ist mir zwar gleich sehr sympathisch gewesen, aber meiner Meinung nach, lässt sie sich viel zu viel gefallen.
Es beginnt schon in der Beziehung zu ihrem Bruder. Er ist arbeitslos, gönnt Jenny ihren beruflichen Erfolg nicht und behandelt sie unmöglich. Trotzdem hat Jenny ein schlechtes Gewissen und unterstützt ihn heimlich finanziell.
Ihre neuen Kollegen, Gerd Böckler und Otto Sprengler provozieren sie ständig und Jenny wehrt sich auch hier nicht gegen die Angriffe.
Natürlich benötigt jeder Roman auch gute Antagonisten, aber ich finde, Jenny Arens wurde oft als kleines Dummerchen dargestellt, die sich eh nicht wehren kann.
Unterstützung bekommt Jenny von ihnem Kollegen Simon Kaarst. Doch je länger sie ermitteln, desto mehr Verbrechen geschehen.
Ab der Mitte des Buches, empfand ich die Geschichte dann zu langatmig und ermüdend. Bei den ganzen Verbrechen verlor ich teilweise den Überblick und es fehlte mir die Spannung, die ich in einem guten Krimi erwartete.
Die Geschichte konnte mich dann auch nicht mehr richtig fesseln.
Von mir gibt es 3 gute Sterne von 5 ⭐⭐⭐

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