Das Versprechen der Sterne von Brooke Harris

„Liebe zu erfahren, egal wie lange, ist das Einzige, was im Leben zählt.“

Holly hat, nachdem sie mit einer furchtbaren Diagnose konfrontiert wurde, nicht nur ihren Verlobten Nate verlassen, sondern muss sich auch noch von ihrer Großmutter Annie verabschieden, die im Sterben liegt. Annie, die von allen liebevoll Nana genannt wird, ist unheilbar an Krebs erkrankt. Zusammen mit der ganzen Familie begleitet Holly sie auf ihrem letzten Weg. Auf der Suche nach Erinnerungen finden Holly und ihr Bruder Ben auf dem Dachboden ein Manuskript. Darin erzählt Annie von ihrem Leben mit einem gewalttätigen Vater Ende der 50er Jahre und von ihrer großen Liebe Arthur „Sketch“ Talbot.
Kann sie Holly mit ihren Aufzeichnungen davor bewahren, sich ins Unglück zu stürzen?

Ich weiß, in diesem Moment in dem ich versuche eine Bewertung für das Buch zu schreiben, noch nicht, wie viele Sterne ich der Geschichte geben werde.
Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und die Story hat mich, vor allem zum Ende hin, sehr berührt und es sind viele Tränen bei mir geflossen. Dennoch bin ich hin und hergerissen in meiner Beurteilung.

Holly liest ihrer Großmutter an ihrem Sterbebett aus dem Manuskript vor und diese durchlebt in Rückblenden nochmal die wichtigste Zeit ihres Lebens. Annie selbst, ist schon sehr geschwächt und kaum noch in der Lage, ein Gespräch mit ihrer Enkelin zu führen und die Sorgen, die Holly das Leben schwer machen, werden leider immer nur am Rande thematisiert und nicht weiter vertieft. Es hat ziemlich gedauert, bis ich hinter Hollys tragisches Schicksal gekommen bin und erst ganz zum Schluss wird klar, was Annie ihrer Enkelin eigentlich mit auf den Weg geben will.

Auch wenn der Schreibstil recht flüssig ist, habe ich mich des öfteren dabei ertappt, dass ich Abschnitte übersprungen habe.
Die Rückblenden in die Vergangenheit von Annie fand ich zum großen Teil, auch wenn sie sehr gut erzählt wurden, leider sehr vorhersehbar.
Und in der Gegenwart empfand ich das Verhalten der Propagonisten teilweise zu übertrieben. Es ist nie einfach einen geliebten Menschen gehen zu lassen, aber die Familie reagierte mir manchmal zu extrem.
Der sehr emotionale Schluss drückte zwar nochmal sehr auf die Tränendrüse, aber das Buch konnte mich nicht richtig überzeugen.
Nach langem überlegen vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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