Unser Licht gegen die Dunkelheit – Narbensohn 1 von Mika D. Mon

Liam: „Helena, ich bin alles andere als Gut, ich bin kein Held und wenn du nicht aufpasst, werde ich dich mit mir in die Dunkelheit ziehen. Lauf weg, meine Schöne, und bete, dass ich dich nicht einhole.“
Die Studentin Helena träumt davon, Schriftstellerin zu werden und schreibt in ihrer Freizeit an einem Buch. Für ihre Recherche begibt sie sich ins Gefängnis und trifft dort auf den Schwerverbrecher Liam. Und obwohl Liam alles andere als umgänglich ist und teilweise unverschämte Antworten auf ihre Fragen gibt, ist sie von seinen blauen Augen sofort gefesselt.
Helena glaubt an das Gute im Menschen und will herausfinden, was die Ursache seines Verhaltens ist und ob er wirklich der kaltblütige Mörder ist, den er zu sein vorgibt.
Liam hingegen, wartet nach sieben Jahren nur auf eins…… Rache zu nehmen!
Als jedoch Helena in sein Leben tritt, steht plötzlich alles auf Messers Schneide…..seine Rache, genauso wie sein Leben und das von Helena.

Es ist das zweite Buch, dass ich von dem Autorenduo lese und durch ihren flüssigen Schreibstil habe ich sehr schnell in die Geschichte hineingefunden.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Helena ist eine sehr sympathische Propagonistin und obwohl ich manchmal etwas mit ihrer Naivität gehadert habe, konnte ich ihre Handlungen und Emotionen gut nachvollziehen.
Liam hat ein Leben hinter sich, dass man niemandem wünscht. Als Kind missbraucht, in krimineller Gesellschaft aufgewachsen, als Mörder verurteilt und für sieben Jahre im Gefängnis. Wundert es einen da, dass er nicht nur bedrohlich wirkt, sondern auch arrogant und unheimlich ist?!
Die Autoren haben die Charaktere sehr tiefgründig, authentisch und gefühlvoll beschrieben. Ich finde, besonders die kontroverse Art von Liam, die stark zu spüren ist, wurde sehr gut von ihnen  herausgearbeitet.
Aber auch die Nebencharaktere fügen sich wunderbar in die Geschichte ein und die Emotionen und Gefühle aller Propagonisten sind spürbar und sehr gut nachzuvollziehen.
Wie schon in dem Buch „Narbenschwester“, muss der Leser sich mit Themen auseinandersetzen, die oft tabuisiert werden und entscheiden, ob er sich mit Missbrauch innerhalb der Familie und Pädophilie auseinandersetzen kann und will. Jedoch gehen die Autoren dabei nie zu sehr ins Detail und schaffen es, Gut und Böse im Gleichgewicht zu halten.
Es gibt immer wieder unvorhersehbare Geschehnisse, die die Spannung auf einem hohen Level halten und am Ende eines jeden Kapitels gibt es einen kleinen Cliffhanger, der es unmöglich machte, das Buch zur Seite zu legen.
Fazit
Mika D. Mon hat es wieder geschafft, mit einem Buch zu überzeugen, das fesselnd und spannungsgeladen ist und in dem auch Romantik, Erotik und der Humor nicht zu kurz kommen.
Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen und nicht mehr losgelassen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐

Triggerwarnung
Das Buch beinhaltet eine Reihe sensibler Themen, wie Missbrauch, Abhängigkeit und steriotypischen Verhaltensweisen zwischen Opfer und Täter.

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