Die gelbe Kurtisane von Jeanette Peters Die Magie der dreizehn Farben 2

Eine gelungene Fortsetzung der Reihe!

Tara und Jorah sind von Evanoras Anwesen geflohen und wollen sich über Umwege auf den Weg nach Ebonhall machen. Doch sie sind nicht alleine, denn Alara, die Tara bei der Befreiung von Jorah unterstützt hat, begleitet die Beiden.
Unterwegs müsse sie sich, sobald sie Menschen in der Nähe wahrnehmen, immer wieder verstecken, denn Evanora wird erst Ruhe geben, wenn sie wieder im Kerker sitzen.
Als es Alara immer schlechter geht, suchen sie Unterschlupf in La Chabanais. Dort befindet sich die edle Schule der Kurtisanen, in die Evanora die „Mädchen“ zur Ausbildung schickt, doch Tara und Joreh hoffen, dort Hilfe zu bekommen.
Während Alara von der Heilerin versorgt wird, versuchen Tara und Jorah sich nützlich zu machen. Sie merken dabei recht schnell, dass die Leiterin Lady Safina ihrem Ruf nicht gerechnet wird und nicht die ist, für die die Beiden sie gehalten haben.

Jeanette Peters hat mich schon mit dem ersten Teil der Reihe überzeugt und deshalb stand für mich von Anfang an fest, dass ich auch den zweiten Teil unbedingt lesen muss.
Und was soll ich sagen? Schon nach wenigen Seiten hatte die Geschichte mich wieder fest im Griff und ich befand mich mitten im Geschehen.
Ihr Schreibstil ist so wunderbar locker und flüssig und sie hat einen tollen bildhaften Stil.

Zu Beginn des Buches gibt einen kurzen Überblick über die Bedeutung der einzelnen Farben und die Bezeichnung und Rangfolgen. Das hat mir schon im ersten Band sehr gut gefallen und die wechselnden Erzählperspektiven lockern die Geschichte sehr schön auf.
Wir begleiten Tara und Joreh weiter auf ihrer Flucht vor Evanora, erfahren was in Ebonhall geschieht, wo sich Lady Salina und Jorehs Mutter befinden und was die Herrscherin Evanora in Dimog plant.
So bekommen wir immer von allen Seiten einen Einblick in die Handlung und können in die Gedanken und Gefühle der Figuren sehr gut eintauchen.
Tara und Joreh sind sehr starke und mutig Propagonisten, die sich im zweiten Teil der Reihe Stück für Stück weiter entwickeln und immer mehr Tiefe bekommen.
Doch auch alle anderen Protas sehr facettenreich und lebendig.
Wir treffen auf bekannte Figuren, die mir sehr schnell wieder vertraut waren und lernen neue kennen, wie Lady Safina und ihren Sohn Triston, sowie Lady Saoirse und die Heilerin Hallie.
Auch das Setting ist toll in Szene gesetzt und ich habe durch die wundervoll bildhafte Beschreibungen immer alles deutlich vor Augen gehabt.
Die Handlung ist gut durchdacht und der rote Faden zieht sich komplett durch die Story. Es gibt keine unnötigen Längen und es besteht durchweg eine konstante Spannung, auch wenn es nur selten richtig dramatisch wird. Sehr schön finde ich auch, dass sich die Liebesgeschichte sehr langsam entwickelt.

Es ist ein gelungene Fortsetzung der Reihe und ohne einen gemeinen Cliffhanger.
Jeanette hat mir wieder ein tolles Lesevergnügen bereitet und ich bin schon sehr neugierig auf den dritten Teil der Reihe.
Ich kann euch die Reihe wirklich wärmstens empfehlen und vergebe 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐

Ich durfte das Buch bereits vorab als Testleser lesen und bedanke mich bei der Autorin für das Rezensionsexemplar.

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