„Die Chroniken von Mistle End 1: Der Greif erwacht“ von Benedict Mirow

Eine magische Geschichte voller Abenteuer mit dem wunderschönen Setting

Cedrik hat ein richtig ungutes Gefühl und ist alles andere als begeistert bei dem Gedanken, dass er mit seinem Vater, aus der Großstadt London in das kleine Dorf Mistle End in die  schottischen Highlands ziehen muss.
Doch kaum ist er angekommen, freundet er sich schon mit den Geschwistern Elliot und Emily an.
Als Cedrik nach der ersten Nacht in seinem neuen Zuhause aufwacht, glaubt er noch, dass er den Greif auf seinem Dach nur geträumt hat. Doch dann merkt er schnell, dass in Mistle End vieles nicht mit rechten Dingen zugeht und seine neuen Freunde über magische Kräfte verfügen. Elliot ist ein angehender Hexenmeister, Emily eine Gestaltwandlerin und Mistle End ein Ort, in dem magische Geschöpfe Unterschlupf finden.

Dank der Hilfe von Elliot und Emily, findet Cedrik bald heraus, dass es sich bei seinem nächtlichen Besucher um den magischen Wächter von Mistle End handelt.
Das Fabelwesen besucht ihn, um ihn einer Prüfung zu unterziehen, bei der sich die Gabe, die sich in Cedrik verbirgt, offenbaren soll.
Cedrik ahnt noch nicht, wie die Dorfgemeinschaft auf seine Gabe reagieren wird und welche Schwierigkeiten auf ihn zukommen werden.

In das wunderschöne Cover des Buches habe ich mich auf den ersten Blick verliebt. Die bunten Farben des Greifs strahlen in der Mitte des Covers und Cedrik und seine Freunde Elliot und Emily sind unten am Rand zu sehen.
Auch im Innern des Buches ist jedes Kapitel mit einer schönen Illustration versehen.

Dank des leichten und flüssigen Schreibstils des Autoren bin noch sehr schnell in die Geschichte eingetaucht.
Zu Beginn lernen wir Cedrik, sein Vater, seine neuen Freunde und alle anderen wichtigen Propagonisten nach und nach kennen. Cedrik wird in eine Welt geworfen, die er sich vorher nicht einmal in seinen kühnsten Träumen vorstellen konnte. Er erfährt plötzlich, dass er nicht nur in einem Dorf gelandet ist, in dem es verschiedene Hexen, Werwölfe, Dunkelelben, Zwerge,  und andere magische Wesen gibt, sondern dass er selbst auch ein Magier ist. Dementsprechend viel hat er zu verarbeiten.
Dem Autor ist es gelungen, dem Leser Cedriks Gefühle und Emotionen so gekonnt zu vermitteln, dass es zu keinem Zeitpunkt unglaubwürdig wirkte.
Auch die Nebenfiguren sind schön geschrieben und haben mir sehr gefallen. Besonders der stotternde Crutch ist eine spannende Figur in der Geschichte und wird noch für die eine oder andere Überraschung sorgen. Alle Charaktere haben Ecken und Kanten, sind sehr glaubwürdig und fügen sich sehr gut in die Geschichte ein.
Das Setting ist wunderschön lebendig und farbenfroh beschrieben und als Leser lernt man Mistle End aus den Augen von Cedrik kennen.
In einigen Situationen hatte ich allerdings das Gefühl, an Harry Potter erinnert zu werden, doch andererseits ist die Geschichte auch wieder völlig anderes.
Zu Beginn zog sich der Plot etwas in die Länge, aber gerade als ich das Gefühl bekam, dass es zu langatmig wurde, stieg die Spannung an und blieb bis zum Schluss auf einem hohen Level. Ich war plötzlich so gefesselt von dem Geschehen, dass ich völlig in die Geschichte versunken bin und das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Der erste Teil endet mit einem tollen Schlussakt und ohne einen fiesen Cliffhanger.
Fazit
Auch wenn es mich etwas an Harry Potter erinnert hat, ist der erste Teil der Reihe ein tolles Buch für Kinder ab 10 Jahren, dass nicht nur eine magische Geschichte voller Abenteuer erzählt, sondern ihnen auch viel über Gerechtigkeit und Freundschaft vermittelt.
Von mir gibt es dafür 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung für Kinder ab 10 und junggebliebene Erwachsene.

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2 Antworten auf “„Die Chroniken von Mistle End 1: Der Greif erwacht“ von Benedict Mirow”

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