„Sohn der Unterwelt“ von Dana Graham

Welchen Preis bist du bereit, für deine Liebe zu zahlen?

Kryos ist der unerwünschte Sohn von Hades, dem Gott der Unterwelt.
Um dem Totenreich zu entkommen und von Zeus als Gott in den Olymp aufgenommen zu werden, ist Kryos bereit, alles zu tun.
Zeus beauftragt ihn deshalb damit, dass Geheimnis von König Dorimedons plötzlicher Unbesiegbarkeit zu ergründen und es ihm entreißen.
Doch dafür muss er in die Welt der Menschen und in den Körper von Dorimedons Sohn Yamin schlüpfen. Er ahnt nicht, welche Probleme damit auf ihn zukommen, denn Yamin ist verlobt und soll schon bald Prinzessin Io heiraten.
Als Kyros beginnt Gefühle für Io zu entwickeln, wird es immer schwieriger die Maskerade aufrecht zu halten. Er ahnt nicht, dass Io und Yamin diese arrangierte Ehe, aus unterschiedlichen Gründen, nicht wollen und das auch Io im Auftrag ihres Vaters, auf der Suche nach der Ursache für die Unbesiegbarkeit des Königs ist.
Gemeinsam kommen Kyros und Io einer Intrige auf die Spur, die sich gegen Zeus richtet und Kyros muss eine Entscheidung treffen.

Das Cover zum Buch hat mich sofort begeistert. Es passt hervorragend zum Plot und auch die Farben harmonieren sehr schön miteinander.
Für mich ist es das erste Buch dass ich von der Autorin gelesen habe und ich war von ihrem sehr flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil angenehm überrascht.
Sie hat bei mir genau den richtigen Nerv getroffen und mich sehr schnell in den Bann gezogen. Schon nach den ersten Sätzen, war ich mitten im Geschehen und tauchte förmlich in die Geschichte ein.
Durch ihre bildhaften, aber keinesfalls übertriebenen,  Beschreibungen des Umfeldes, hatte ich auch das Setting gut vor Augen.
Kyros hat mir als Hauptcharaktere sehr gut gefallen. Er verkörpert in seiner Figur einerseits etwas Düsteres und Bedrohliches, aber andererseits strahlt er Sensibilität und Warmherzigkeit aus.
Auch Io ist eine sympathische Figur. Sie ist nicht nur liebenswert und natürlich, sondern auch furchtlos und mutig.
Die Gefühle und Emotionen der Propagonisten sind zu jeder Zeit spürbar und gut nachzuvollziehen. Die Romantik kommt nicht zu kurz, steht jedoch auch nicht zu sehr im Vordergrund.
Auch die Nebenfiguren, wie zum Beispiel der Sklave Amun, Kyros Freund Hypnos, Hades, Zeus und alle anderen Charaktere, sind sehr authentisch und glaubwürdig beschrieben.
Die Handlung ist dynamisch, spannend und es gibt keine unnötigen Längen.
Besonders gut gefallen hat mir auch die Detailgenauigkeit der Autorin im Plot, ihre umfangreiche Recherche zum Thema griechische Mythologie und die Informationen am Ende des Buches.
Jeder, dem die Namen der Götter und Kreaturen, der in der Unterwelt beheimateten Wesen, nicht geläufig sind, findet hier einen Überblick.
Damit ermöglicht Dana Graham dem Leser, tief in diese mystische Welt einzutauchen.
Fazit
Mit ihrem Buch „Sohn der Unterwelt“ hat die Autorin eine tolle Fantasy-Geschichte erschaffen, die im antiken Griechenland spielt. „Archimedes“ und die griechische Mythologie hat sie mir damit auf jeden Fall ein Stück näher gebracht. Vielen lieben Dank dafür!
Von mir bekommt „Sohn der Unterwelt“ 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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