„Nornenzeit – Als wir vergessen waren“ von Rena Koopmann

„Nornenzeit – Als wir vergessen waren“ von Rena Koopmann ist der zweite Teil einer vierteiligen Zeitreise-Story. Wir begleiten Greta, deren schicksalhafte Reise durch die Zeit geht weiter und die versucht die Strapazen in den Wirren des Krieges zu überleben.

Nachdem Greta und Anni getrennt ihr Glück versuchen wollen, hat Greta sich bei der Wehrmacht Arbeit gesucht und ist als Schreibkraft in einem Lazarett tätig.
Mittlerweile sind drei Jahre vergangen und noch immer gibt es keine Spur von den Zeitreiseketten. Als sie jedoch nach Leningrad beordert wird und dort in Gefahr gerät, wird Greta von dem Soldaten Konrad gerettet, der ihr einen Hinweis auf den Verbleib der Ketten geben kann. Scheinbar hat das Schicksal seine Finger im Spiel, denn es stellt sich heraus, dass dieser Soldat Greta nicht unbekannt ist. Doch was für eine Rolle spielt er?

Das Cover zum Buch ist wunderschön und durch die glänzende Uhr wirkt es sehr elegant. Es harmoniert perfekt mit dem ersten Teil der Reihe.

Ich bin sehr schnell wieder in die Geschichte eingetaucht und war überrascht, dass wir die ersten Kapiteln aus der Sicht von Sebastian verfolgen. Im ersten Buch haben Anni und Greta in dem Haus in Chemnitz einen Brief versteckt, in dem Anni ihren Freund den dritten Teil des Anhänger hinterlässt und versucht, ihm durch ein paar versteckte Hinweise, mitzuteilen was mit ihnen geschehen ist.
Als Sebastian versehentlich ebenfalls in eine andere Zeit katapultiert wird, setzt er nach seiner Rückkehr, alles daran, Anni und Greta zu finden.

Auch mit dem zweiten Teil der Nornenzeit hat die Autorin mich wieder durch ihre fesselnde und packende Ausdrucksweise überraschend schnell in den Bann gezogen. Die Story ist sprachlich wieder so gut, dass man zu keinem Zeitpunkt merkt, das es sich hier erst um das zweite Buch von Rena Koopmann handelt.
Der Plot ist sehr lebendig und die Handlungsstränge so durchdacht, dass ich mich sofort in die jeweilige Situation hineinversetzen konnte.
Man merkt sehr schnell, das die Autorin nicht nur einen historischem Hintergrund geschaffen, sondern umfangreich recherchiert hat um das Leben zur Zeit des zweiten Weltkrieges, so detailliert zu beschreiben.

Greta ist eine starke und taffe Propagonistin, die ihr Wissen über den Krieg und das Regime nicht weitergeben darf.
Neben den bekannten Charakteren treffen wir auch auf neue Figuren, die sehr glaubwürdig und lebendig sind. Sebastian hat mir besonders gut gefallen. Er geht ein großes Wagnis ein um Anni und Greta zu finden und begibt sich für sie in große Gefahr.
Schockierende Momente und überraschende Wendungen halten die Spannung während der gesamten Zeit auf einem konstant hohen Level.
Auch die Handlungsplätze sind wieder sehr überzeugend aufgebaut. Ich hatte sie bildhaft vor Augen und Rena ist es gelungen, die Stimmung, die während dieser Zeit herrschte, sehr gut einzufangen.
Teilweise habe ich fast vergessen, dass ich ein Fantasybuch lese, so authentisch ist alles beschrieben.
Sie hat es geschafft, mir das Gefühl zu vermitteln, auf einer  historischen Reise durch die Zeit zu sein.
Sehr gut gefällt mir auch, dass die Liebesgeschichte nicht zu dominant ist und dezent im Hintergrund bleibt.

Fazit
Ich bin wieder total begeistert, denn die Autorin hat mich mit einer tollen und mitreißenden Story auf ganzer Linie überzeugt. Es war nervenaufreibend, spannend, dramatisch und gefühlvoll. „Nornenzeit“ ist eine wunderschöne, einnehmende Fantasyreihe die ich euch nur wärmstens empfehlen kann!
Von mir gibt es deshalb eine Leseempfehlung und 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐

Ich bedanke mich bei der Autorin für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
#zweitenornenzeit #renakoopmann #neuerscheinungherbst2020 #alswirvergessenwaren

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