„Der Dieb ohne Herz“ von Ney Sceatcher

Eine zauberhafte Story

Malina wächst bei ihrer Ziehmutter Irena auf, die in der kleinen Hafenstadt Rondama Masken herstellt.
Doch die Geschäfte laufen nur spärlich. Als Malina sich wünscht, eine Einladung der Königin nach Malufra zu bekommen, um Aufträge für Irena zu sammeln, flattert diese auch schon auf ihren Küchentisch. Vielleicht findest Malina dort ja auch einen Hinweis auf ihre Herkunft und ihre Vergangenheit? Doch um nach Malufra zu gelangen, muss sie durch einen dunklen Wald, vorbei an dem Dieb ohne Herz.
Still und heimlich macht sie sich auf den Weg in die Stadt der Masken, nichts ahnend, welche Abenteuer unterwegs  auf sie warten.

Für mich war es das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe. Das wunderschöne Cover mit dem Sternenhimmel hat mich direkt angesprochen und nachdem ich mir den Klappentext und die Leseprobe angesehen hatte, war klar, dass ich unbedingt in die Märchenwelt von Ney Sceatcher eintauchen wollte.
Die Idee zum Plot hat mir sofort gefallen. Es ist kein Abklatsch von bereits dagewesenen Geschichten und war für mich etwas völlig neues.
Ihr sehr schöner, leichter und flüssiger Schreibstil machte es mir dann auch leicht und ich war innerhalb von wenigen Seiten gefesselt von der Handlung. Es war schwierig, dass Buch zwischenzeitlich zur Seite zu legen.

Ich habe die Geschichte aus der Sicht von Malina verfolgt und so gelang es mir gut, Einblick in ihre Gefühle und Gedanken zu bekommen. Sie ist eine bezaubernde Propagonistin, hat ein großes Herz für alle, ist sympathisch, liebenswürdig und sehr hilfsbereit. Ich habe sie sehr schnell ins Herz geschlossen.
Auch alle anderen Propagonisten sind gut beschrieben.
Im Gegensatz zu Malina, fehlte es mir bei ihnen aber etwas an Tiefe und es fiel mir schwer, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen.
Der Dieb ohne Herz, ist zum Beispiel eine sehr facettenreiche Figur, aber durch seine mysteriöse, meist distanzierte Art, wurde ich lange nicht schlau aus ihm und es fiel mir schwer bei ihm hinter die Kulissen zu schauen.
Nach und nach erfuhr ich, dass sich hinter jedem der Charaktere auch ein Märchen verbirgt.
Die Autorin hat das Geschehen mit ihrem bildhaften und sehr ausdrucksstarken Schreibstil sehr gut in Szene gesetzt und die Märchenelemente gekonnt darin eingepflochten.
Es fiel mir nicht schwer, mir das Fischerdorf Rondama, den verwunschennen Wald und die Maskenstadt Malfura vorzustellen.
Die Geschichte liest sich wie ein schönes Märchen und nimmt einen relativ ruhigen Verlauf. Groß Spannung kommt nicht auf. Es gibt jedoch keine langweiligen Längen und so habe ich die Handlung während der gesamten Zeit neugierig verfolgt.
Fazit
Die Autorin hat mich mit ihrer märchenhaften Geschichte verzaubert und sehr beeindruckt.
Sie besitzt ein gutes Gespür für die richtige Wortwahl und hat die märchenhafte Stimmung sehr gut eingefangen.
Aber…..nicht alle Märchen gehen so aus, wie man es sich wünscht….aber lasst euch überraschen und lest die Geschichte selbst.
Ein tolles Buch für alle  Liebhaber von Märchenadaptionen. Von mir gibt es 4 ⭐⭐⭐⭐ von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.
Ich bedanke mich beim Drachenmondverlag für die Bereitstellung des Rezessionsexemplars.

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