„Zuckerfee 2.0“ von Megan McGary

Die Journalistin Eve hat gerade eine gescheiterte Ehe hinter sich, als sie von Georgina ein Café erbt. Doch während des Umzugs taucht plötzlich Captain Mac Lawrence auf, der nach einer schweren Verletzung bei einem Einsatz seine psychischen und seelischen Wunden zu Hause verarbeiten will. Er behauptet dort zu wohnen und der rechtmäßige Erbe zu sein. Eve will ihren Traum von einem eigenen Café jedoch nicht kampflos aufgeben und so entfacht zwischen den Beiden eine Instagram Challenge, in der um das Erbe gekämpft wird. Obwohl die Beiden sich bei jeder Begegnung streiten, kommen sie sich schnell näher. Das Eve sich Hals über Kopf in den gutaussehenden und attraktiven Mann verliebt, macht die Situation jedoch nicht unbedingt einfacher, denn Mac hat gleich mehrere Dämonen gegen die er kämpfen muss. Erst nach und nach kommt Eve hinter die ganzen Geheimnisse die er mit sich herumschleppt und erfährt, dass es zwischen ihnen eine Verbindung gibt, die alles zerstören kann.

Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen und gefällt mir sehr gut! Es ist relativ schlicht gehalten, passt jedoch mit dem rosa Glitzer perfekt zu einer Zuckerfee.
Megan McGary hat einen fesselnden und mitreißenden  Schreibstil. Ich bin ziemlich schnell in die Geschichte eingetaucht und war gespannt, wie Eve mit dem arroganten und herablassenden Mac zurecht kommt.

Mac habe ich zu Beginn für einen arroganten und unsympathischen Mann gehalten und Eve hat mir total leid getan. Ich hätte an ihre Stelle wahrscheinlich, vor Wut auf  diesen überheblichen und selbstgefälligen Mann,  geschrien. Als die Beiden sehr schnell im Bett landen, war ich schon etwas überrascht, denn eigentlich ist Mac ihr ja nicht freundschaftlich gesonnen. Doch die sexuelle Anziehungskraft zwischen den Beiden ist sehr hoch.
Die Erzählperspektive ist auktorial und so bekommen wir sowohl von Eve und auch von Mac einen guten Einblick in ihre Gefühle und Empfindungen.
Nach und nach kam ich dahinter, dass beide ihren Dickkopf haben und Mac sammelte Pluspunkte bei mir.

Eve träumt von einem Neuanfang in ihrem eigenen Café. Wir begleiten sie auf ihrem Weg dorthin und die Autorin hat die Atmosphäre der Räumlichkeiten, die selbstgebackenen Torten und das Flair des Cafés so wunderschön beschrieben, dass ich das Gefühl bekam, selbst diesen Traum zu haben und hautnah dabei zu sein.
Mac hingegen will aus dem Café eine Bar machen, in der die Gäste seine Cocktail-Kreationen probieren können.
Die Autorin hat nicht nur die Hauptprotagonisten sehr lebendig und glaubwürdig gestaltet, auch die Nebenfiguren sind sehr gut beschrieben, haben ausreichend Tiefe und fügen sich perfekt in die Geschichte ein.
Die Instagram Challenge gibt dem Plot einen aktuellen und neuzeitlichen Touch und die teilweise schlagfertigen  Dialoge, die Mac und Eve per E-Mail miteinander führen lockern die Geschichte auf und brachten mich zum schmunzeln. Auch die erotischen Szenen wurden von der Autorin sehr gefühlvoll und sinnlich beschrieben.
Leider zieht sich die Handlung ab der Mitte des Buches etwas in die Länge und dadurch geht viel Spannung verloren. Eve reagiert mir oft zu eifersüchtig, es ist ein ständiges hin und her mit den Beiden und die Verwicklungen nehmen immer mehr zu.

Trotz kleiner Schwächen gefällt mir „Zuckerfee“ aber sehr gut und es passt hervorragend in die Winterzeit.
Die Liebesgeschichte der Beiden ist ergreifend und lässt mich als Leser nicht kalt. Ich habe mit ihnen gelitten und zwischendurch kamen mir die Tränen.
Ein schönes Buch in dem es nicht nur um die Liebe geht, sondern in der auch Trauer, Eifersucht, Intrigen und eine gute Dosis Humor ihren Platz haben.
Von mir gibt es dafür 4 ⭐⭐⭐⭐ Sterne und eine Leseempfehlung.

Ich bedanke mich bei der Autorin für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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