„Haus der Sucher: Todesengel“ von Jo Hallberg

Ein toller Auftakt

Die fünfzehnjährige Agnes besucht eine renommierte Privatschule in New York, denn ihr Vater verfügt über das nötige Kleingeld um das Schulgeld zu bezahlen. Ihr Mutter hat Agnes verlassen, als sie noch klein war und das Interesse ihres Vater am Leben seiner Tochter ist eher sporadischer Natur.
Doch Agnes kommt auch alleine zurecht und widmet sich in ihrer Freizeit ihrem Hobby, dem fotografieren von verlassenen Orten. Ihre Bilder sind richtig gut und nun bekommt sie sogar die Möglichkeit, sie in einem Café auszustellen.
Am liebsten würde Agnes nach der Schule ein Studium an der Hochschule für Fotografie aufnehmen. Ihr Vater hat jedoch ganz andere Pläne und will mit ihr umziehen und das gerade jetzt wo sie in May und Brandon neue Freunde gefunden hat.
Doch dann lauert ein unheimlicher Fremde sie eines Tages auf, erzählt ihr etwas von einem magischen Erbe und sagt, dass sie die Stadt unbedingt noch vor ihrem sechzehnten Geburtstag verlassen muss. Agnes ahnt nicht, dass sich ihr Leben von einem Tag auf den anderen komplett ändern wird. Hat sie wirklich magische Fähigkeiten? Hat sie deshalb Halluzinationen und haben die ständigen, starken Kopfschmerzen etwas damit zu tun? Was verbirgt ihr Vater vor ihr? Und kann sie ihren neuen Freunden Brandon und May wirklich vertrauen?

Durch den Engel auf dem Cover wurde ich aufmerksam auf dieses Buch. Ich liebe Fantasy und das Bild des Engels hat mich sofort magisch angezogen.
Erzählt wird die Geschichte der fünfzehnjährigen Agnes, die plötzlich mit ihrem magischen Erbe konfrontiert wird.
Das klingt erstmal nach einem typischen Klischee, aber lasst euch davon nicht blenden. Die Geschichte entwickelt sich zu einem regelrechten Thriller.
Es hat nicht lange gedauert, bis mir der Einstieg in die Story gelungen ist, denn der Schreibstil von Jo Hallberg ist flüssig, bildhaft und lebendig. Einmal gestartet, fiel es mir schwer, dass Buch wieder zur Seite zu legen und so habe ich es innerhalb von zwei Tagen beendet.
Ich habe die Geschichte aus der Sicht von Agnes verfolgt und so konnte ich den Zwiespalt in dem sie steckt, gut nachvollziehen.
Ihre Mutter hat sie bei ihrem lieblosen Vater zurückgelassen und ihrem Schicksal überlassen.
Sie ist ihren Mitschülern gegenüber sehr verschlossen und in der Schule eine Außenseiterin.
Teilweise empfand ich Agnes allerdings als etwas zu naiv. Obwohl sie bisher nichts mit Magie zu tun hatte, glaubt sie sehr schnell daran und stellt nichts lange in Frage.
Doch im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich weiter, fasst Vertrauen und setzt sich entschlossen und couragiert für ihre Freunde ein.
Auch die anderen Figuren, wie zum Beispiel Brandon, ihre neue Freundin May und Simon sind gut beschrieben.
Es gibt magische Pflanzen, Blutmagier, Todesengel und Hexen. Geheimnisse werden gelüftet, aber auch unzählige Fragen aufgeworfen. Die Spannung steigt immer wieder an und und ich wurde, wie von einem Sog, durch die Geschichte gezogen. Es kommt beim Lesen der Geschichte zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf.
„Haus der Sucher: Todesengel“ ist kein Abklatsch von bereits bekannten Geschichten und konnte mich mit seiner Storyline überzeugen.
Der Auftakt der Reihe macht auf jeden Fall Lust auf mehr und ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Geschichte.
Von mir gibt es deshalb volle 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung.
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Ich bedanke mich beim Autor für das Rezensionsexemplar.
#HausderSucher #todesengel #johallberg

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