„Rauklands Sohn“ von Jordis Lank


Band 1 der Raukland-Trilogie

Als Ronan, der Sohn von Rauklands König Azel, anstatt in einer Schlacht zu kämpfen, seinen Rausch ausschläft, wird er von seinem Vater schwer bestraft. Er muss nicht nur sechzehn Peitschenhiebe über sich ergehen lassen, sondern wird auch noch gebrandmarkt und auf die kleine Insel Lannoch, mitten im Nordmeer verbannt, um diese in seinen Besitz zu bringen.
Doch Merlin, der König von Lannoch will die Insel nicht kampflos hergeben und hat eine Bedingung gestellt. Es ist seit Generationen Brauch, dass der zukünftige König innerhalb eines Jahres mehrere Aufgaben erfüllt und sich so als würdig erweist, Lannoch zu regieren.
Und nur dieser Person unterwirft er die Insel.
Schafft Ronan auch nur eine Aufgabe nicht, muss er zurück nach Raukland und es besteht die Gefahr, dass er von seinem Vater mit dem Tode bestraft wird.
Merlin versucht alles, um zu verhindern, dass seine Insel vom Feind übernommen wird.
Er hofft, dass bereits die erste Aufgabe, Ronan scheitern lässt, denn er muss einen Freund finden, der ihn unterstützt. Für den skrupellosen Einzelgänger ist diese Herausforderung kaum zu lösen.
Doch Ronan hat Glück und das Schicksal spielt ihm in die Karten, denn er rettet den jungen Kaufmann Liam vor dem Ertrinken. Dieser ist ein großer Angsthase und froh, in Ronan einen Beschützer gefunden zu haben. Dafür sichert er ihm auch gerne seine Freundschaft zu.
Wird Ronan es mit Liams Hilfe schaffen, die Aufgaben innerhalb eines Jahres zu lösen?

Mit dem Schreibstil der Autorin bin ich sehr gut zurechtgekommen. Sie schreibt klar und flüssig und führt ihre Leser gekonnt durch die Zeilen. Die kleine Insel, das Dorf und die karge Landschaft hat sie sehr detailliert und wunderschön beschrieben und die Atmosphäre wurde von ihr gekonnt eingefangen. Auch die Sprache fand ich zur Geschichte passend.
Ronan ist der typische Bad-Boy. Harte Schale, weicher Kern. Diese Aussage beschreibt ihn am besten. Ich habe ihn in seiner Rolle jedoch nicht als Siebzehnjährigen vor Augen gehabt. In vielen Situationen habe ich ihn eher auf Mitte zwanzig geschätzt. Ronan ist ein mutiger junger Mann, der weder vor Schmerzen noch vor dem Tod Angst hat und ein begnadeter Schwertkämpfer ist.
Als zukünftiger Herrscher von Raukland ist ihm seine Heimat wichtig und es würde ihm nie in den Sinn kommen, nicht zurückzukehren, auch auf die Gefahr hin, dass sein Vater ihn tötet.
Ronan, der nie gelernt hat, was es heißt, Freunde zu haben, merkt schon bald, dass sich die Aufgaben nicht mit einem Schwert lösen lassen.
Seine Entwicklung ging, meiner Meinung nach, etwas zu  schnell vonstatten.
Liam ist das Gegenteil von ihm. Er ist alles andere als mutig und ein ziemlicher Angsthase. Er ist auf der Flucht und froh darüber, in Ronan einen Beschützer gefunden zu haben. Doch Liam ist nicht dumm. Er kann nicht nur gut lesen, sondern ist auch sonst ein pfiffiges Kerlchen.
Sehr gut hat mir die langsame Entwicklung der Freundschaft, dieser so gegensätzlichen jungen Männer gefallen, die sich im Endeffekt auch beim Lösen der Aufgaben gut ergänzen.
Prinzessin Eila hingegen, die Enkelin von König Merlin, wirkte wie ein sechzehnjähriges Mädchen, dass mit ihrer Freundin kichernd herumalbert. Sie läuft vor Ronan weg und im nächsten Moment sucht sie wieder seine Nähe.
Insgesamt hat es mir, vor allem bei den Hauptprotagonisten, ein wenig an Tiefe gefehlt und ich empfand die Figuren als etwas zu einfach gestrickt. Mir fehlten etwas die undurchschaubaren Charaktere, die eine Geschichte erst richtig interessant machen.
Die Spannungskurve steigt nur langsam an und der Verlauf der Handlung ist recht schnell ersichtlich. Doch zu verfolgen, welche Aufgaben Ronan zu lösen hat, bringt immer wieder Abwechslung in den Plot hinein. Auch wenn es an Dramatik fehlt und die Storyline etwas mehr Action gut vertragen hätte, wurde ich mit jeder Aufgabe mehr in die Handlung hineingezogen.
Die Botschaft der Geschichte ist es, zu zeigen, wie wichtig Freundschaft, Vertrauen und der Zusammenhalt einer Gemeinschaft ist.

Auch wenn der erste Teil der Trilogie ohne einen fiesen Cliffhanger endet, gibt es noch eine unerwartete Wendung, die neugierig auf die Fortsetzung der Reihe macht.
Ich bin gespannt, wie die Geschichte von Runan weitergeht und gebe für „Rauklands Sohn“ 4 Sterne.⭐⭐⭐⭐

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