„Meeresrufen: Der Fluch der Eris 1“ von Linnea Bennett

Marea macht zusammen mit ihrer Freundin Grace Urlaub in Griechenland. Als sie bei einem Ausflug auf Narius treffen, übt dieser selbstbewusste und etwas arogante Mann auf Marea eine unerklärliche Faszination aus. In einem zweiten Handlungsstrang lernen wir den König der Meere Poseidon und seine Frau Amphitrite kennen.
Amphitrite wurde vor vielen tausend Jahren von der griechischen Göttin Eris um ihre Unsterblichkeit betrogen und mit einem Fluch belegt. Poseidon, der dadurch sehr geschwächt ist, bleibt nur ein kurzes Zeitfenster um seine geliebte Frau zurück in sein Reich zu holen.
Doch ihr Herz erneut zu gewinnen und den Fluch zu brechen, stellt sich als nicht so einfach heraus.

Es handelt sich um das erste Band einer Götter-Trilogie, mit 170 Seiten, das jedoch abgeschlossen ist und unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden kann.

Das Cover ist sehr schön, aber irgendwie hätten die Farben des Meeres meiner Meinung nach etwas besser zum Buch gepasst.
Ich bin gut in die Geschichte hineingekommen, denn der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig. Allerdings hat mich die Geschichte sehr schnell an die Götterreihe einer anderen Autorin erinnert, auch wenn es sich hier um andere Götter handelt.
Wir lernen die ruhige, etwas schüchterne Marea und ihre quirlige Freundin Grace kennen. Während Marea sich die Sehenswürdigkeiten ansehen möchte, will Grace am Strand sonnen und das Partyleben genießen. Doch sie werden sich einig und schließen einen Kompromiss. Bei einem ersten Spaziergang treffen die beiden Studentinnen auf den sehr selbstbewussten und arroganten Narius. Marea fühlte sich von dem Fremden auf eine seltsame Art und Weise eingeschüchtert. Als dieser sich Grace gegenüber dann auch noch sehr respektlos verhält, will sie mit diesem aufgeblasenen Typen nichts mehr zu tun haben. Es dauert jedoch nicht lange, bis sie ihm wieder über den Weg läuft und obwohl ihr Instinkt ihr sagt, dass sie auf der Hut sein soll, kann sie ihm kaum widerstehen.
Auch wenn das Verhalten von Narius erklärbar ist, hatte ich einige Probleme, die Anziehungskraft, die er auf Marea ausübt, nachzuvollziehen. Mareas Gefühle und Gedanken waren für mich einfach nicht richtig greifbar und es hat mir an Tiefe gefehlt.
Im zweiten Handlungsstrang begegnen wir Poseidon und Amphitrite. Poseidon, ist als griechischer Meeresgott dafür bekannt, ungestüm, unberechenbar und oft zornig zu sein.
Die Autorin hat das bei Poseidon und auch bei Narius sehr gut umgesetzt, aber es fiel mir schwer, mich in sie hineinzuversetzen und ihnen abzukaufen, dass sie um ihre verlorene Liebe kämpfen. Insgesamt konnten die Figuren sich nicht richtig entfalten, sie blieben etwas farblos und es hat mir an Tiefe gefehlt.
Die Grundidee hat mir gut gefallen, aber ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte und den Charakteren sicher gutgetan. Mich konnte die Geschichte nicht richtig überzeugen.
„Meeresrufen – Der Fluch der Eris 1“ ist ein nettes Buch für einen Nachmittag auf der Couch und besonders für Jugendliche sicher eine schöne Geschichte. Deshalb gebe ich nach langem Überlegen 3 Sterne. ☀️☀️☀️

Ich bedanke mich bei der Autorin für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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