„Papa – 1. Lehrjahr“ von Melanie Amélie Opalka

„Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.“ Wilhelm Busch

Nach vielen Problemen ist ihr Wunsch nun doch in Erfüllung gegangen und der kleine Felix ist da.
Doch es ist nicht immer alles eitler Sonnenschein. Mit einem Neugeborenen verändert sich für die frischgebackenen Eltern plötzlich alles. Gerade als Papa kann man in viele Fettnäpfchen treten und die Angst, zu versagen schwebt wie ein Damoklesschwert über ihm.
Im zweiten Teil der Reihe erzählt Melanie Amélie Opalka, wie der Vater das erste Lebensjahr seines Sprößlings, dass geprägt ist von Selbstzweifel, schlaflosen Nächten, Kinderkrankheiten, den lieben Besuchen der Verwandtschaft und andere Desastern, übersteht.
Obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen habe, bin ich schnell in die Geschichte hineingekommen.

Ich muss sagen, ich habe dieses Buch mit einem ständigen Grinsen im Gesicht gelesen und merke selbst jetzt, beim Schreiben der Rezension, wie sich meine Mundwinkel nach oben ziehen.
Erzählt wird das erste Jahr mit dem kleinen Felix, aus der Ich-Perspektive des Vater. Ich konnte so seine Gedanken und Gefühle wunderbar nachvollziehen und spürte seine Anspannung deutlich. Die Mutter hingegen blieb die meiste Zeit ziemlich ruhig und gelassen.
Die Autorin hat einen tollen, leichten und flüssigen Schreibstil, der mich sofort begeistert hat. Sie erzählt auf eine witzige und sehr humorvolle Art, mit welchen Problemen sich ein Vater herumschlagen muss.
Ich fühlte mich zurückversetzt in die Zeit, als meine Kinder so klein waren und musste so manches Mal den Kopf schütteln oder zustimmend nicken. Ich könnte jetzt ein Bild einfügen, auf dem mein Sohn, umgeben von vielen Kissen auf dem Boden sitzt, um im Notfall weich zu fallen. Doch ich glaube, dann bekomme ich mit jemandem großen Ärger. 😉

Wir wissen nicht, wie der Papa von Felix heißt, aber dass spielt auch überhaupt keine Rolle. Ich fand es spannend, viele bekannte Situationen, anstatt aus der Sicht der Mutter, aus der Sicht des Vater zu beobachten.
Natürlich will er alles richtig machen, aber er merkt schnell, dass er, erstens seinen Sohn nicht vor allen Eventualitäten bewahren kann und zweitens, dass auch das World Wide Web nicht alles weiß.
Trotzdem erhält der Leser viele Antworten auf Fragen, die sich alle Eltern von Neugeborenen stellen. Egal ob es sich dabei um die Frage handelt, ob ein Schnupfen für Babys gefährlich ist, oder ob es um den ersten Sex nach der Geburt geht.
Zitat Seite 96
„Ich schwöre, dass das sein erster und letzter Schnupfen sein wird. Keine Ahnung was ich dafür tun muss – ihn in einem Glaskasten großziehen, was auch immer -, aber das kann ich nicht noch mal durchstehen. Das nackte Frauen.“

Obwohl es ein so lustiges Buch ist und ich Tränen gelacht habe, hat mir dieser ungewohnte Blickwinkel gezeigt, dass es für einen Vater, der keine Gedanken lesen kann, nicht immer einfach ist. Für ihn besteht immer die Gefahr, sich in die Nesseln zu setzen.
Doch irgendwie hat unser Protagonist, es immer wieder geschafft, den Dreh zu bekommen, sich gekonnt aus der Affäre zu ziehen und die großen und kleinen Katastrophen, die sich im Alltag der Familie ergeben zu meistern.

5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐ für ein tolles Buch, dass humorvoll und amüsant ist und über Tiefgang verfügt. Empfehlenswert für Eltern von großen und kleinen Kindern und allen, die vielleicht irgendwann Kinder möchten.

Ich bedanke mich bei der Autorin für das Rezensionsexemplar.

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