„The Rules of Magic“ von Alice Hoffmann

Die Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen

Wir befinden uns Anfang der 60er Jahre in New York. Die Geschwister Franny, Jet und Vincent wissen nicht, dass sie einer Hexenfamilie aus Bosten entstammen.
Ihre Mutter Susanna, versucht alles, um das Familiengeheimnis zu wahren und ihre Kinder zu schützen, denn es lastet ein Fluch auf ihrer Familie. Jeder, der sich in sie verliebt, muss mit dem Leben dafür bezahlen. Die Geschwister, die nichts von diesem Fluch ahnen, mutmaßen immer wieder über ihre Abstammung, denn sie merken schon sehr schnell, dass sie anders sind. Ihre Mutter hat viele Regeln aufgestellt, an die die drei sich halten müssen. So dürfen sie weder rote Schuhe tragen, noch schwarze Kleidung. Auch Spaziergänge bei Mondschein sind nicht erlaubt. Die wichtigste Regel ihrer Mutter ist jedoch: „Verliebt Euch nie!“

Franny, die eine besondere Verbindung zu Vögeln hat, ist die Älteste und trägt somit die Verantwortung für ihre beiden Geschwister. Sie liebt die Wissenschaft und versucht jede Art der Magie damit zu erklären.
Ihre Schwester Bridget, genannt Jet ist sehr schüchtern und sensibel und weiß immer, was die Anderen denken. Ein schlimmer Unfall wird ihr schwer zu schaffen machen und besiegelt ihr Schicksal.
Vincent ist der einzige Junge in der Owens-Familie, ein begnadeter Musiker und so charismatisch, dass sich alle Mädchen und Frauen zu ihm hingezogen fühlen. Bereits direkt nach seiner Geburt wollte eine Krankenschwester ihn aus der Klink stehlen.
Die Geschwister sind sehr unterschiedlich, aber sie haben eine enge Beziehung zueinander und in einem sind sich alle drei einig. Sie werden sich nicht an die Regeln ihrer Mutter halten und sie alle brechen.

Ich habe bisher noch keine Bücher der Autorin gelesen und bin durch eine Leserunde auf Lovelybooks darauf aufmerksam geworden. Der Klappentext verspricht eine magische  Geschichte, die von drei rebellischen Geschwistern handelt, die sich nicht an die Regeln ihrer Mutter halten und mit den daraus resultierenden Folgen, leben müssen. Mich hat das sofort angesprochen.

Ich habe jedoch ziemlich lange gebraucht, um in die Geschichte einigermaßen hineinzufinden und ehrlich gesagt, bin ich während des gesamten Plots nicht richtig warm mit dem Schreibstil der Autorin geworden.
Ich hatte das Gefühl, von oben auf das Geschehen zu blicken und die Geschichte als unbeteiligte Zuschauerin zu verfolgen. Normalerweise wären mir oft die Tränen gelaufen, denn ich bin ein sehr emotionaler Mensch und es gibt viele traurige Situationen und Tote in der Geschichte. Doch durch die sehr nüchterne und distanzierte Erzählperspektive in der dritten Person, fiel es mir schwer, mich in die Protagonisten hineinzuversetzen und ihre Gefühle und Gedanken nachzuvollziehen.
Ihre Charaktereigenschaften trugen auch nicht gerade dazu bei, dass ich die Geschwister sympathisch fand. So störte mich zum Beispiel, wie leichtsinnig sie für ihr eigenes Glück das Leben anderer riskieren. Es gab auch einige Situationen und Aktionen, die ich als sehr unlogisch empfand. So wurden einige Protagonisten sehr schnell vom Fluch getroffen und andere wiederum gar nicht. Auch habe ich zum Beispiel nicht verstanden, warum ihrer Mutter, von einem Moment auf den anderen, die drei über den Sommer zu Tante Isabelle gelassen hat. Es fehlte mir eine einleuchtende Erklärung, denn Susanna hat doch die ganzen Jahre versucht, ihre Kinder vor der Familie zu schützen.

Es gab tolle Ansätze, wie zum Beispiel die Idee, den Geschwistern Tiere als Vertraute an die Seite zu stellen. Doch leider hat die Autorin dies nicht weiter ausgearbeitet und es blieb beim Ansatz.
Es gibt etliche große Zeitsprünge in der Geschichte und wir begleiten die Geschwister im Prinzip durch ihr ganzes Leben.
Die Atmosphäre empfand ich überwiegend als sehr düster und die meiste Zeit über plätscherte die Handlung ziemlich vor sich hin. Nur selten zog die Spannung während des Plots etwas an.

Fazit

Eine Geschichte muss nicht andauernd auf einen dramatischen Höhepunkt zusteuern, aber die Handlung sollte schon interessant sein. Leider habe ich das jedoch nicht so empfunden.
Es fehlte mir an Spannung, Fantasie und Magie. Die Protagonisten hatten mir zu wenig Tiefe und ich bin mit ihnen einfach nicht warm geworden. Auch der Schreibstil konnte mich nicht fesseln.
Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gelesen und es deshalb auch beendet. Normalerweise hätte ich es abgebrochen, denn auch wenn die Geschichte einen guten Abschluss hat, blieb es hinter meinen Erwartungen zurück und konnte mich leider nicht überzeugen.
⭐⭐

Ich bedanke mich bei Fischer TOR für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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