“Lidwicc Island College of Floral Spells” von Andreas Dutter

Margo und ihre Freundin Daphne leben in Thessaloniki auf der Straße und müssen jeden Tag aufs Neue um ihr Überleben kämpfen. Als sie eines Tages nach einem Diebstahl von Unbekannten verfolgt werden, bricht aus Margo plötzlich eine unbekannte Magie aus. Doch während sie von der rätselhaften Lady Callidora Poutachidou gerettet wird und sich am Lidwicc Island College wiederfindet, in der sie eine Welt voller Magie erwartet, ist Daphne entführt worden.
Auf dem College begegnet Margo, den aus reicher Familie stammenden, gutaussehenden, aber ziemlich überheblichen Drakon und fühlt sich schnell zu ihm hingezogen.
Doch eine Beziehung zwischen den Beiden darf es nicht geben.
Während Margo so schnell wie möglich lernen will, ihre Magie zu kontrollieren, um Daphne zu befreien, gibt es auf dem Lidwicc Island College immer häufiger Angriffe.
Für Margo beginnt eine gefährliche Reise ins Ungewisse, voller Intrigen und Geheimnisse.

Ich habe bisher noch keine Bücher von dem Autor gelesen und bin durch dieses wunderschöne Cover darauf aufmerksam geworden.
Es ist mir sofort ins Auge gestochen und gefällt mir sehr gut. Alexander Kopainski hat sich damit wieder einmal selbst übertroffen und es passt hervorragend zur Story.

Der Klappentext verspricht eine magische Geschichte, wie es sie viele gibt. Bei einem Teenager bricht überraschend die Magie aus, sie kommt auf ein College, um dort zu lernen, diese Magie zu beherrschen und verliebt sich in einen „Bad-Boy“.
Ich mag solche Romantasy-Geschichten eigentlich gerne. Allerdings müssen sie gut gemacht sein und der Schreibstil muss mich mitreißen. Leider habe ich hier den Fehler gemacht und diesmal darauf verzichtet, mir die Leseprobe vorher anzusehen.
Ich habe lange mit mir gehadert und wollte das Buch eigentlich gerne bis zum Ende lesen, doch der Schreibstil konnte mich leider überhaupt nicht begeistern. Er ist auch der Hauptgrund, warum ich das Buch letztendlich nach 65 % abgebrochen habe.
Ich bin nicht richtig warm mit dem Stil des Autors geworden.
Die ständigen Sprünge und der abgehackte Schreibstil machen es mir schwer, in einen Lesefluss hineinzukommen.
Auch die Sprache, bzw. die Ausdrucksweise, gefiel mir teilweise nicht. Margo ist auf der Straße aufgewachsen und der Autor lässt sie in ihren Dialogen immer wieder in eine Art „Gossensprache“ verfallen. Die Übergänge der einzelnen Kapitel empfand ich als sehr abgehackt und nicht fließend genug. Die Szenen wechseln meines Erachtens oft sprunghaft und verwirrten mich ziemlich.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Margo in der Vergangenheitsform.
Margo ist in Waisenhäusern, Adoptivfamilien und auf der Straße aufgewachsen und kennt weder ihre Eltern, noch ihren richtigen Namen. Ihre einzige Freundin und Vertraute ist Daphne. Als die Beiden von zwei Männern überfallen werden, bricht aus Margo eine unbekannte Magie aus. Zwei Kletterpflanzen wachsen plötzlich neben ihnen aus dem Boden und überwältigen die Männer. Sie können flüchten und sich in ihrem Unterschlupf in Sicherheit bringen, doch es dauert nicht lange und auch dort taucht ein geheimnisvoller Mann auf, der auf der Suche nach Margo ist. Während er Daphne entführt, wird Margo gerettet und  erfährt nach ihrem Erwachen, dass sie sich im Lidwicc Island College für Pflanzenmagie befindet und eine Pflanzenmagierin ist.
Es fiel mir schwer, zu Margo, Drakon und den anderen Protagonisten eine Beziehung aufzubauen und ihre Gefühle und Emotionen nachzuvollziehen. Die Figuren verfügten meiner Ansicht nach auch nicht über ausreichend Tiefe und blieben für mich größtenteils undurchschaubar.
Es gab auch einige Situationen und Aktionen, die ich als sehr unlogisch empfand.
Margo ist zwar auf dem Collage und soll dort lernen, ihre Magie zu beherrschen und richtig anzuwenden, allerdings habe ich nicht mitbekommen, dass sie auch nur einmal unterrichtet wurde. Auch störte mich zum Beispiel, dass June ist auf einmal schwanger von Drakon ist. Wie alt sind die Protagonisten überhaupt? Wurde das irgendwo erwähnt?

Fazit:
Die Grundidee zu diesem Buch ist wirklich gut, allerdings bin ich mit dem Schreibstil, der Umsetzung und den Charakteren überhaupt nicht zurechtgekommen.
Ich weiß, dass Autoren viel Arbeit und Herzblut in ihre Bücher stecken, aber leider konnte es meine Erwartungen nicht erfüllen und ich habe es nach 65 % abgebrochen.
Ich empfehle auf jeden Fall, sich unbedingt die Leseprobe anzusehen, um zu entscheiden, ob der Schreibstil einem zusagt.

Deshalb leider nur 2 Sterne 🌟 🌟

Ich bedanke mich beim Drachenmondverlag für das Rezensionsexemplar.

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