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„Anna Konda – Engel der Vergeltung“ von Christine Ziegler

Band 3 der fesselnden Romantasy-Trilogie

Anna fühlt sich im Kloster nicht mehr wohl, nachdem Felicitas mit ihrem Engelscharme ihren Platz im Herzen der Nonnen eingenommen hat. Die beiden sind sich vom ersten Moment an unsympathisch, doch die Anziehungskraft von Felicitas ist so groß, dass nicht einmal Annas Mutter ihr widerstehen kann. Anna hofft jedoch, dass die Nonnen durch Felicitas geschützt sind und sie das Höllentor im Kloster zuverlässig geschlossen hält.
Kurz nach ihrem 18. Geburtstag zieht sie deshalb gemeinsam mit Muriel und Tim nach München, um dort neu anzufangen und zu studieren.
Doch ihre Sehnsucht nach Leo wird mit jedem Tag größer. Nachdem er sich mit Anna gegen Luzifer verbündet hatte, um sie zu retten, wurde er von seinem Chef strafversetzt.
Jetzt darf Leo die Hölle nicht mehr verlassen und auch wenn Anna weiß, dass eine Beziehung zu ihm unmöglich ist, kann sie sich ein Leben ohne ihn nicht vorstellen.
Um nicht völlig zu verzweifeln, versucht sie eine Möglichkeit zu finden, um ihn aus der Hölle zu befreien. Aber wie kann sie Leo erreichen? Wird sie sich auf die Seite Luzifers schlagen, um zu ihm zu gelangen? Wie weit, ist Anna bereit zu gehen für ihre große Liebe?
Während sie immer tiefer in ihrer Sehnsucht versinkt, erkennt sie fast zu spät, dass die Nonnen im Kloster in großer Gefahr schweben.

Das Cover ist wieder traumhaft schön und ein richtiger Eyecatcher. Es passt perfekt zur Teil 1 und 2 der Reihe. Ergänzt wird das Hartcover durch ein Schmuckbändchen und einer schönen Illustration zu Beginn jeden Kapitels. Diese sind nach dem Datum gestaffelt und haben eine angenehme Länge.

Ich bin sehr schnell wieder in die Geschichte eingetaucht und es fiel mir, dank des leichten und flüssigen Schreibstils, nicht schwer, der Handlung zu folgen.
Es ist einige Zeit vergangen, seit dem Ende von Teil 2. Anna hat das Kloster verlassen und lebt zusammen mit ihrer besten Freundin Muriel und dessen Freund Tim in München.
Leo wurde von Luzifer in die hinterste Ecke der Hölle verbannt und darf, solange Anna lebt, die Sphäre der Menschen nicht mehr betreten.
Die Trennung von ihm macht ihr schwer zu schaffen und obwohl Leo von ihr verlangt hat, ihn zu vergessen, gibt sie die Hoffnung nicht auf und sucht nach einer Möglichkeit, um ihn aus den Fängen Luzifers zu befreien. Doch Anna ist nicht nur auf der Suche nach ihrer großen Liebe. Sie kann auch das spurlose Verschwinden ihres Lehrmeisters Li nicht akzeptieren und macht sich auch auf den Weg nach Japan, um dort Nachforschungen anzustellen.

Der Autorin ist es wunderbar gelungen, das Setting lebendig und detailliert zu beschreiben und ich konnte mir die Schauplätze zu jeder Zeit bildhaft vorstellen.

Wir verfolgen die Handlung aus der Perspektive von Anna. So bekam ich einen guten Einblick in ihre Gefühle und Empfindungen und konnte mich gut in sie hineinversetzen.
Die Charaktere sind wieder sehr facettenreich gestaltet und besonders gut haben mir Selene und Muriel gefallen. Selene hat Anna ohne viele Worte verstanden und war ihr irgendwie mehr eine Mutter als Rilana. Muriel ist eine Freundin, wie man sie sich nur wünschen kann. Sie stellt keine Fragen, akzeptiert, dass Anna Geheimnisse vor ihr hat und nimmt sie so, wie sie ist. Nicht so richtig verstanden habe ich jedoch die Veränderung von Elias.
Es tauchen weitere neue Figuren auf, wie zum Beispiel Leander. Auch Kikaru, der im finalen Teil eine etwas größere Rolle spielt, hat mir gut gefallen.

Die Anna Konda Trilogie ist eine schöne Reihe für Leser, die eine Mischung aus Liebesgeschichte, Fantasy und christlicher Mytologie mögen.

Mir haben Teil 1 und 2 jedoch besser gefallen, als der finale Teil, der meine Erwartungen leider nicht komplett erfüllen konnte.
So hat Anna im zweiten Teil versucht, Leos richtigen Namen herauszubekommen. Ich hatte die Hoffnung, dass diese Frage noch beantwortet wird. Auch von Meister Li hätte ich gerne etwas mehr erfahren und habe auf ein Wiedersehen gehofft.

Am Ende ging mir alles etwas zu schnell und es fehlten mir ein paar Informationen. So war der Besuch in der Hölle vorbei, bevor er richtig begonnen hatte und Leo plötzlich, ohne große Erklärungen zurück. Es fehlte mir da etwas an Tiefe.

Von mir gibt es deshalb 3,5 Sterne aufgerundet auf 4 Sterne.

Ich bedanke mich beim Südpol Verlag für das Rezensionsexemplar.

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