„Malia – Magie erwacht“1. Teil der Dilogie von Stefanie Friedl

Fantasy-Reihe für Jugendliche ab 12 , Leider mit Schwächen

Zum Inhalt:
Malia erfährt an ihrem 15. Geburtstag, das sie eine Magierin ist und über starke  Kräfte verfügt.
In Lunatis, der Welt der Magier soll sie auf der Akademie der Elemente lernen mit ihren Fähigkeiten umzugehen.
Durch ihre Herkunft sind Malias Kräfte etwas  Besonderes und zugleich gefährlich und niemand darf etwas darüber erfahren.
Ihr Vater ist der Einzige, der ihr helfen kann ihre Magie in den Griff zu bekommen.
Doch die Zeit läuft gegen sie,  denn ihre Kräfte werden mit jedem Tag stärker.  Gemeinsam mit ihren Freunden versucht sie einen Weg zu Ihrem Vater zu finden.

Das Cover:
Das Cover mit dem Mond in der Mitte, den schönen Farben und dem Titel, hat mich sofort neugierig gemacht auf das Buch.

Meinung:
Der Schreibstil ist locker und flüssig und das Buch ist leicht zu lesen. Ich konnte gut in die Geschichte hineinfinden und war sehr schnell im Geschehen. Die Ausdrucksweise ist dem empfohlenen Alter der Leser angepasst.
Natürlich ist das Grundgerüst der Geschichte nicht neu, (junges Mädchen ohne Freunde erhält am Geburtstag magisches Fähigkeiten ), doch das macht überhaupt nichts, wenn sie gut gemacht ist! Es kommt vielmehr darauf an, wie der Plot und die Propagonisten sich entwickeln.
Die meisten Charaktere haben mir hier gut gefallen, auch wenn ich mir gewünscht hätte, das die Autorin bei Anson, Ela und Rose etwas mehr in die Tiefe gegangen wäre.
Mit der Hauptprotagonistin Malia konnte ich jedoch nicht warm und es fiel mir schwer, eine Verbindung zu ihr aufzubauen.
Für sie war alles blöd und doof – die Schule, die Mitschüler, die Lehrer – und eigentlich wäre sie ja auch viel lieber auf eine Privatschule gegangen, aber ihre Mutter konnte sich das nicht leisten und ihren Vater hat sie nie kennengelernt. In Lunatis, auf der Akademie der Elemente ändert sich alles sehr schnell – für mich etwas zu schnell.
Malia war mir in ihren Verhalten lange Zeit zu kindlich und das ständige Gezicke und das trampeln mit den Füßen ging mir sehr schnell auf die Nerven.
Ich hätte es auch schöner gefunden, wenn die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt worden wäre, denn ich fand es schwierig, Malia’s Gefühle und Emotionen nachzuvollziehen. Dem Setting hat die Erzählerperspektive leider auch nicht gut getan.
Der Plot zog sich einfach zu sehr in die Länge und wenn es dann interessant wurde, flachte die Spannungskurve sehr schnell wieder ab. Es fehlte mir mir die Spannung, die ein gutes Buch für mich ausmacht.
Abgesehen von Feen, Kentauren und ein paar Wassergeister gab es leider auch nicht viel Fantasy. Ich hätte mir gewünscht, dass in der Richtung etwas mehr passiert wäre.
Fazit
Leider hat die Autorin ihr Potenzial nicht ausgeschöpft und für mich gab es einfach zu viele Störfaktoren, die das Lesevergnügen geschmälert haben.
Ich denke jedoch, dass es ein schönes Buch für Jugendliche ab 12 Jahren ist und vergebe für diese Altersgruppe eine Leseempfehlung und 3 Sterne ⭐⭐⭐

Ich bedanke mich bei Stefanie Friedl für die Bereitstellung des Ebook’s.

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