„Erzähl mir was schönes“ von Lioba Werrelmann

Eine sehr emotionale Geschichte über die Kraft der Freundschaft

„Erzähl mir was schönes“
Lioba Werrelmanner

Julia und Isabelle sind beide Mitte 40 und seit dem Studium miteinander befreundet. Doch dann erkrankt Isabelle an Brustkrebs und stirbt. Julia, die immer im Schatten der lebenslustigen Isabelle stand, gerät daraufhin in eine tiefe Lebenskrise. Bis sie erkennt, dass sie ihr Glück nur findet, wenn sie aus ihrem Alltagstrott ausbricht, dauert es seine Zeit. Doch die Erinnerung an den Mut ihrer Freundin zeigt ihr den richtigen Weg.

Das Cover ist gut gewählt und mir gleich ins Auge gefallen. Zwei Frauen sitzen am Ende eines Stegs und schauen auf den See hinaus.
Mir gefiel das Titelbild und auch der Klappentext sofort ausgesprochen gut und ich habe mich sehr gefreut, als mir von NetGalley und dem Piper-Verlag ein Rezensionsexemplar als E-Book zur Verfügung gestellt wurde.
Vielen lieben Dank dafür!


Es fiel mir zu Beginn schwer, mich mit dem Schreibstil der Autorin anzufreunden. Die vielen, vergleichsweise kurzen Sätze empfand ich als gewöhnungsbedürftig und das störte meinem Lesefluss sehr. Die Rückblenden empfand ich als zu opak und sie erfolgten chronologisch nicht in der richtigen Reihenfolge. Um aber die Hintergründe der Freundschaft zu verstehen, waren sie unerlässlich. Die beiden Hauptpropagonisten sind Isabelle und Julia. Isabelle ist eine sehr spontane, sorglose und lebenslustige Frau, die sehr direkt und manchmal etwas zu übermütig ist. Julia dagegen ist eine sehr feinfühlige, zarte, empfindsame Frau. Die Beiden sind sehr unterschiedlich und doch verbindet sie eine intensive Freundschaft. Nach dem Krebstod von Isabelle versinkt Julia völlig in ihrer Trauer und findet nur schwer den Weg zurück.

Es ist ein sehr emotionales Thema das die Autorin hier aufgegriffen hat. Sie hat sehr gefühlvoll mit ihrem Schreibstil die Stimmung, die ungeklärten Konflikte der Frauen und die Kraft der Freundschaft eingefangen. Allerdings blieben mir sowohl Julia, als auch Isabelle fremd und ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen. Die Idee zu dem Buch ist sehr gut,

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen ⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung

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